Ist es nicht wahrlich ein Geschenk
und ein großer Segen,
sich gesehen und respektiert zu fühlen?
Gehört und anerkannt?
Geliebt und geschätzt?
Verbunden und verstanden?
Angenommen und zugehörig?
Ich fühle mich verbunden mit warmherzigen
und hilfsbereiten Menschen,
die anderen ihre Hände reichen und nicht nur
ihr eigenes Wohl im Blick und Sinn haben.
Denen die Freude und das Glück
eines anderen ihr größter Lohn ist.
Ich sehe gerne Menschen,
die authentisch und frei von Masken und
immer wieder unterwegs zu sich selbst sind.
Die reflektieren und hinterfragen,
hoffen und bangen.
Die auch mal straucheln und stolpern.
Die nach einem Sturz wieder aufstehen
und sich einfach nicht entmutigen lassen.
Ich höre gerne Menschen,
die lieber MIT anderen als ÜBER diese sprechen. Die nicht nur von sich selbst erzählen,
sondern auch ein offenes Ohr für andere haben.
Die nicht nur zuhören, um zu antworten,
sondern vielmehr hinhören, um zu verstehen.
Ich verstehe Menschen, wenn sie auch mal
traurig sind und sich so manches Mal
überfordert und alleine gelassen fühlen.
Die auch mal ins Zweifeln und Grübeln kommen.
Die Ängste und Sorgen kennen und nicht immer
sofort den Sinn und die Bedeutung
hinter allem zu erkennen vermögen.
Ich schätze achtsame und mitfühlende Menschen, die der Stimme ihres Herzens folgen
und anderen Menschen so begegnen,
wie sie selbst gerne behandelt werden möchten.
Die von anderen nicht das erwarten,
was sie selber nicht auch zu geben bereit sind.
Ich liebe Menschen, die sich für ihre Werte und Ideale einsetzen und weiter reifen möchten.
Die voller Träume und Visionen sind und sich weigern, nicht mehr an das Gute und Lichtvolle
zu glauben. Die mit ihrem Herzen sehen und jeden Tag aufs Neue einfach ihr Bestes geben.
Ich fühle mich verbunden mit Menschen,
die wissen, dass wahrhaftig zu lieben
nicht immer einfach ist,
mit Liebe jedoch letztendlich
alles leichter wird.
Denn ist es nicht wahrlich ein Geschenk
und ein großer Segen, zu sehen und zu lieben?
Hinzuhören und wertzuschätzen?
Brücken zu bauen und zu verbinden?
Den Menschen in Deiner Nähe mit Wohlwollen
und Offenheit zu begegnen?
Ihnen so weit wie möglich mit Verständnis
und Mitgefühl entgegen zu treten?
Ist es nicht ein Geschenk,
zu leben und leben zu lassen?
© Ingo Christoph Müller
Pfade der Zuversicht
- Für die Veröffentlichung des Artikels bedanken wir uns bei Ingo C. Müller