Lichtblicke


Auszug aus der 21.Tage-Meditation „Hoffnung in unsicheren Zeiten“ von Deepak Chopra

Tag 12 – Finde den Mut zur Veränderung

1. Viele Menschen empfinden Wandel und Veränderung als bedrohlich. Sie wünschen sich vielleicht mehr Erfüllung bei der Arbeit, in Beziehungen oder im Leben allgemein, aber sich ins Ungewisse zu stürzen, macht ihnen dennoch Angst. In diesen Fällen ist die bloße Hoffnung auf Veränderung nicht sehr wirksam. Sie führt vielmehr dazu, dass wir Schritte, die unserer Hoffnung Halt geben könnten, auf später verschieben.

2. Auf die eine oder andere Weise sind wir alle gefangen zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der Angst davor, was das Unbekannte bringen könnte. Wie wir jedoch wissen, ist Veränderung die einzige Konstante im Leben. Das Festhalten am Alten und Vertrauten hält nicht den Wandel auf, sondern uns selbst.

3. Wenn Wandel unvermeidlich ist, ist es zwecklos, sich dagegen zu verteidigen. Die eigentliche Frage ist, wie wir den Wandel lenken können, um ohne Angst das beste Ergebnis zu erzielen.

4. Das Festhalten an der Vergangenheit ist es, was uns daran hindert, Veränderungen zu akzeptieren. Die Wunden und Traumata der Vergangenheit bleiben im Gedächtnis haften. Am meisten schaden unbewusste Gewohnheiten, Konditionierungen, Überzeugungen und Traumata, die so tief in uns eingedrungen sind, dass sie zu einem Teil unseres alltäglichen Selbst wurden.

5. Um den Griff der Vergangenheit loszulassen, müssen wir uns dessen zuerst bewusst werden. Wir können nur ändern, was uns bewusst ist. Selbsterkenntnis bedeutet, dass wir bewusst auf Dinge aus der Vergangenheit schauen, die sich tief in uns eingegraben haben. Ohne uns selbst zu verurteilen, können wir dann sagen: “Ich brauche das nicht mehr. Ich bin jetzt ein anderer Mensch”. Zuerst müssen wir aber bewusst wahrnehmen, was wir verändern wollen.

6. Wenn wir also das nächste Mal bemerken, dass wir auf eine Person oder Situation negativ reagieren, sollten wir inne halten und in uns hinein schauen. Kommt diese Reaktion, die Angst, Wut, Sorge, Abneigung oder Unbehagen in uns auslöst, häufiger vor? Sagen und tun wir Dinge, die sich in regelmäßigen Mustern wiederholen?

7. Das wäre dann ein Beispiel für die Vergangenheit, die Anspruch auf die Gegenwart erhebt. Dadurch dass wir uns im Innern sagen: “Ich brauch‘ das nicht mehr“, erobern wir den gegenwärtigen Moment zurück.

8. Wir brauchen dabei nicht einmal eine neue Reaktion zu forcieren, sondern können stattdessen erstmal den Moment der Selbsterkenntnis sacken lassen. Dabei gilt es, ruhig und gelassen zu bleiben. Wenn wir einfach wahrnehmen und bewusst werden, ohne zu urteilen, geben wir unserem Verstand die Erlaubnis, das zu tun, was er tun will, nämlich sich in ein offenes, ruhiges, nicht wertendes Bewusstsein einzubetten.

9. Durch die Entscheidung, im Kern unseres Wesens zu bleiben, lassen wir die Vergangenheit mit all ihren Prägungen los. Wandel geschieht dann als Teil des Flusses unseres Lebens, ohne Angst und Bedrohung. 10. Während wir uns nun darauf vorbereiten, gemeinsam zu meditieren, wollen wir uns einen Moment Zeit nehmen, unseren zentrierenden Gedanken zu überdenken. Die Hoffnung sagt mir, dass alles verändert werden kann.

10. Während wir uns nun darauf vorbereiten, gemeinsam zu meditieren, wollen wir uns einen Moment Zeit nehmen, unseren zentrierenden Gedanken zu überdenken. Die Hoffnung sagt mir, dass alles verändert werden kann.

https://www.deepakchoprameditation.de/


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